Kleines Golf-Glossar
Ass
Das Spielen einer Spielbahn mit nur einem Schlag bis ins Loch, auch Hole-in-One genannt.
Birdie
Lochergebnis ein Schlag unter Par, also beispielsweise auf einem Par-4-Loch eine 3.
Bogey
Lochergebnis ein Schlag über Par, also beispielsweise auf einem Par-3-Loch eine 4.
Bunker
Künstlich angelegtes (Sand-) Hindernis – meist rund um das Grün.
Driving Range
Übungswiese zum Erlernen des Spiels/Schwungs.
Fairway
Die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün mit kurzgeschnittenem Rasen.
Grün
Eine für das Putten besonders hergerichtete Fläche, in die an wechselnden Stellen das Loch gesetzt wird.
Handicap
Englische Bezeichnung für Vorgabe, dient zur besseren Vergleichbarkeit unterschiedlicher Spielstärken.
Par
Professional Average Result – ist die Einheit, die für ein Loch oder einen Platz festgelegt wurde. Beispielsweise ein Par-5-Loch muss in fünf Schlägen gespielt sein, wenn man ein „Par“ erzielen will.
Pro
Abkürzung für „Professional“, also Berufsspieler.
Weibliche Form: Proette.
Rabbit
Scherzhafte Bezeichnung für einen Anfänger, weil die Spielweise dem Lauf eines Kaninchens entspricht (Zick-Zack). Gegenteil von „Tiger“.
Rough
Flächen mit höherer Rasenschnitthöhe außerhalb der Fairways oder Grüns.
Schläger
14 Schläger darf jeder Golfer mit auf die Runde nehmen. Man unterscheidet Hölzer (für Abschlag und weite Schläge), Eisen (für das Spiel auf den Fairways, den Spielbahnen) und Putter (zum Einlochen auf dem Grün).
Tiger
Scherzhaft für einen fortgeschrittenen Spieler. Gegenteil von „Rabbit“.
Das Spielen einer Spielbahn mit nur einem Schlag bis ins Loch, auch Hole-in-One genannt.
Birdie
Lochergebnis ein Schlag unter Par, also beispielsweise auf einem Par-4-Loch eine 3.
Bogey
Lochergebnis ein Schlag über Par, also beispielsweise auf einem Par-3-Loch eine 4.
Bunker
Künstlich angelegtes (Sand-) Hindernis – meist rund um das Grün.
Driving Range
Übungswiese zum Erlernen des Spiels/Schwungs.
Fairway
Die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün mit kurzgeschnittenem Rasen.
Grün
Eine für das Putten besonders hergerichtete Fläche, in die an wechselnden Stellen das Loch gesetzt wird.
Handicap
Englische Bezeichnung für Vorgabe, dient zur besseren Vergleichbarkeit unterschiedlicher Spielstärken.
Par
Professional Average Result – ist die Einheit, die für ein Loch oder einen Platz festgelegt wurde. Beispielsweise ein Par-5-Loch muss in fünf Schlägen gespielt sein, wenn man ein „Par“ erzielen will.
Pro
Abkürzung für „Professional“, also Berufsspieler.
Weibliche Form: Proette.
Rabbit
Scherzhafte Bezeichnung für einen Anfänger, weil die Spielweise dem Lauf eines Kaninchens entspricht (Zick-Zack). Gegenteil von „Tiger“.
Rough
Flächen mit höherer Rasenschnitthöhe außerhalb der Fairways oder Grüns.
Schläger
14 Schläger darf jeder Golfer mit auf die Runde nehmen. Man unterscheidet Hölzer (für Abschlag und weite Schläge), Eisen (für das Spiel auf den Fairways, den Spielbahnen) und Putter (zum Einlochen auf dem Grün).
Tiger
Scherzhaft für einen fortgeschrittenen Spieler. Gegenteil von „Rabbit“.
Spiel des Lebens

72 Schläge, 18 Löcher, Wind und Wetter, dazu recht ordentliche Clubbeiträge und Gebühren - worin liegt nun die Faszination, die weltweit 50 Millionen Golfer umtreibt?
"Es ist zum Einen das Naturerlebnis, einen landschaftlich schönen Platz in jeder Jahreszeit bespielen zu dürfen", sagt Andreas Dorsch, Geschäftsführer des Golf Management Verbands Deutschland (GMVD) und Organisator des Golfkongresses in Nürnberg. Es gibt Golfplätze auf der ganzen Welt zu entdecken. Der legendärste von allen ist der Old Course in St. Andrews in Schottland, ein Ort, der als die Wiege des Golfsports gilt. Vor 250 Jahren wurde dort der Golfclub gegründet, seit 450 Jahren ist das Golfspiel dort dokumentiert.
Genauso spannend wie das Naturerlebnis ist die mentale Entwicklung, die mehr oder weniger jeder Golfspieler durchmacht.
"Mich fasziniert, dass immer irgendetwas nicht funktioniert", sagt Andreas Dorsch. Wie bitte? "Ja, in der Regel klappt nie alles, irgendwas läuft auch nach vielen Jahren Golfspiel nicht nach Wunsch", bekräftigt Dorsch, der seit über 20 Jahren Golf spielt. "Man spielt auch gegen sich selbst und seine Bedenken. Sie können niemals etwas erzwingen oder durch viel Training beschwören." Während in anderen Sportarten oft Willensstärke und unermüdlicher Einsatz zum Erfolg führen, endet übermäßiges Wollen beim Golf mit Enttäuschung und Frustration. Wer Golf spielen möchte, muss ganz schnell den anstrengenden Bürotag oder Alltagsärger abhaken, darf nichts Belastendes im Kopf haben und muss eine ausgeglichene Einstellung mitbringen.
"Sie können mit Golf keine Aggressionen abbauen, und Sie können genauso wenig einfach so vor sich hinspielen. Man muss sich enorm konzentrieren, vergisst dadurch alles andere."
"Sie bekommen auch ganz faszinierende Einsichten über sich selbst, etwa Ihre Gedanken positiv zu programmieren", erläutert Andreas Dorsch weiter. "Ich sollte beim Golf nicht denken: Ich will nicht in das Wasser spielen. Sondern muss meine Botschaft positiv formulieren ohne ein 'nicht'. Der richtige Gedanke lautet also: Ich will auf das Grün." Die positiven Gedanken werden dann zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung - ebenso wie negative Formulierungen zum Misserfolg führen.

Denn es gibt unendlich viele Faktoren, die ein Golfer nicht beeinflussen kann: Jeder Platz ist anders, jedes Wetter, jede Laune. Schon winzige Veränderungen der Parameter - wie Schläger, Stellung, Schwung - haben enorme Auswirkungen", sagt Marc Marsiglia, Manager Golf Gleidingen bei Hannover. An einem Golfschwung sind über 200 Muskeln beteiligt, die sich in Bruchteilen einer Sekunde genau aufeinander abgestimmt bewegen müssen. Einen derart komplexen Bewegungsablauf bewusst zu steuern, ist selbst für Profis unmöglich. Deshalb legen Golfer durch wiederholtes Training in ihrem Gehirn bestimmte Bewegungsmuster an, die bei Bedarf quasi automatisiert ablaufen. Und doch passiert es immer wieder, dass sich auch erfahrene Spieler durch ein unwillkürliches Muskelzucken um den Lohn ihres über Stunden fehlerlosen Spiels bringen.
Wer sich darüber aufregt, verliert die Konzentration, das Selbstvertrauen und die Lust. Je mehr man sich ärgert, je mehr man den guten Schlag erzwingen will, umso schlechter läuft es. Meist lässt sich beobachten, dass sich das Verhalten der Menschen auf dem Golfplatz nicht wesentlich von ihrem Verhalten im sonstigen Leben unterscheidet.
Für Golf-Manager Marc Marsiglia ist dies das Spannendste: "Die unterschiedlichen Menschen einer Gruppe bis zu vier Spielern, die gemeinsam antreten. Da kommen interessante Aspekte der Persönlichkeit an den Tag." Wer im Alltag schnell ausrastet, wird wahrscheinlich auch öfter den Schläger auf den Platz werfen. Umgekehrt lässt sich daraus schließen, dass das Verhalten beim Golfspielen auch gewinnbringend für das sonstige Leben sein kann. Nicht ohne Grund gibt es Managerseminare mit "Golfstrategie"- Verhalten.
"Mehr Ausgeglichenheit und größere Gelassenheit sowie Akzeptanz für nicht Kontrollierbares stellt sich aber nicht allein dadurch ein, dass man regelmäßig seine Golfrunden spielt. Der erste Schritt hierzu besteht darin, sich von dem Gedanken frei zu machen, dass es in erster Linie darum gehe, zu siegen, unter seinem Handicap zu bleiben, andere zu beeindrucken oder sich wenigstens nicht zu blamieren", heißt es beim Golfpsychologen Jürgen Beckmann. Grundlage ist erst einmal, ganz entspannt an das Spiel heranzugehen.
Der sportfeindliche Winston Churchill drückte es etwas weniger elegant aus: "Golf ist ein Spiel, bei dem man einen zu kleinen Ball in ein viel zu kleines Loch schlagen muss, und das mit Geräten, die für diesen Zweck denkbar ungeeignet sind."









